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Windows 8 auf Lenovo Z580 – ohne Einschränkung zu empfehlen

16.11.12 (PC Probleme)

Ich hatte mir kürzlich einen neuen Laptop gegönnt, da der Sony Vaio nun auch drei Jahre auf dem Buckel hatte. Ist eigentlich etwas früh für eine Neuanschaffung, aber von der Leistung ist ein aktueller Rechner damit nicht zu vergleichen. Diesmal ist es ein Lenovo Z580 geworden und ich hatte gleich das Windows 7 auf den neuen Lenovo übertragen, um ohne Verzögerung weitearbeiten zu können. Leider hatte sich herausgestellt, dass trotz erfolgreicher Übertragung des Betriebssystems die Performance nicht die beste war. War doch schon zuviel Müll in der bestehenden Win7-Installation und ich entschloss mich, gleich auf Windows 8 umzusteigen. Im Nachhinein bin ich wahnsinnig froh, es durchgezogen zu haben.

Der Lenovo lief mit dem übertragenen Windows 7 nicht schlecht, aber ich hatte das Gefühl, dass der Laptop mit seiner Ausstattung (Intel Core i7 3612QM 2,1Ghz, 8GB Ram) eigentlich besser laufen müsste. Da nun Windows 8 herauskam und mir mehrere Kollegen davon vorgeschwärmt haben und Lenovo auch schon Treiber dafür bereitgestellt hatte, fiel mir die Entscheidung nicht mehr so schwer. Auch dass ich dann alles neu installieren musste, schreckte mich nicht mehr ab.

Meine Daten hatte ich gesichert, also legte ich los und installierte Windows 8 von einer vorher gekauften Original-DVD von Microsoft. Bereits die Installation verlief erstaunlich schnell, es dauerte gute 20 Minuten und Windows 8 war startklar. Zu meiner Freude waren die meisten Geräte bereits installiert, wie man es bereits von Windows 7 kannte, ich habe aber den Eindruck, Windows 8 macht das noch besser. Jedenfalls werden bei Windows 8 Originaltreiber vom Laptophersteller installiert. Ich wollte die heruntergeladenen Treiber von Lenovo installieren und ich bekam jedes mal die Meldung, dass der Treiber bereits installiert sei und ob ich die Dateien überschreiben möchte. Lediglich das Lenovo-eigene Programm Energy Management musste installiert werden. Das machte ich auch nur deshalb, weil nur damit die FN-Tasten funktionieren.

Nach der Abfrage verschiedener Parameter (Benutzernamen, Kennwort, welche Apps was dürfen, usw.) beim ersten Start erschien die Metro-Oberfläche mit den mittlerweile aus der Werbung bekannten Kacheln. Da ich keinen Touch-Screen habe, wollte ich meinen gewohnten Desktop, den man mit einem Klick auf die entsprechende Kachel aktivieren kann, was man aber bei jedem Start machen muss, was etwas nervig ist. Dazu später mehr.

Schon der erste Eindruck bestätigte, dass meine Entscheidung mit dem Umstieg auf Windows 8 richtig war. Der Lenovo lief von Anfang an einfach wunderbar. Flüssig, schnell, geschmeidig und nie angestrengt. Ich habe beim Firefox ständig ca. 30 Tabs offen und mehrere ressourcenhungrige Programme laufen gleichzeitig, doch davon lässt sich der Lenovo und Windows 8 nicht beeindrucken. Es läuft wirklich spürbar schneller als mit Windows 7 und das Wichtigste war, dass alle Programme, die ich bisher verwendet hatte, auch auf Windows 8 laufen mit einer Ausnahme. Meine Version der Outpost Firewall konnte nicht installiert werden, aber das war schon bei früheren Windows-Umstiegen so, dass Sicherheitssoftware mit der neuen Windows-Version nicht kompatibel war.

Ein Tipp: Ich wollte, dass Windows 8 nach dem Start mit dem gewohnten Desktop erscheint und nicht mit den Kachelnund dafür gibt es ein Tool. Es stammt von Ninite.com, wo man sich auch bequem andere kostenlose Software herunterladen kann. Für mich war hier erstmal nur das Programm „Classic Shell Win8 Start Menu 3.6.2“ wichtig. Nach der Installation kann man neben dem Start des Desktops viele andere Dinge einstellen, wie die Einbindung des Startmenus (ist bei Windows 8 nicht standardmäßig dabei), das Erscheinungsbild des Startmenus und vieles Andere. Wer auf die Metro-Oberfläche komplett verzichten will, sollte sich das installieren.

Fazit: Windows 8 ist das bessere Windows 7, man kann es ohne Einschränkung wie alle vorherigen Windows-Systeme nutzen, ohne auf Etwas verzichten zu müssen. In der klassischen Desktop-Oberfläche gibt es kaum Unterschiede zu Windows 7, die Wege sind zum Teil andere, aber man findet sich grundsätzlich gut zurecht. Ein Umstieg ist absolut zu empfehlen, wenn der Rechner nicht zu alt ist. Wie man mir berichtete, läuft Windows 8 bereits flüssig auf einem Rechner mit 2GB Ram und Dual-Core Prozessor.

 

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