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Verkaufsoffener Sonntag in Berlin – So macht Einkaufen keinen Spaß

02.11.09 (Berlin)

Gestern, Sonntag, war mal wieder verkaufsoffener Sonntag in Berlin. Die Geschäfte haben von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und weil die Familie, besser gesagt ich, unter der Woche wieder mal keine Zeit hatte, sind wir gestern in einem Anflug von totaler geistiger Umnachtung zum Ikea in Berlin-Waltersdorf gefahren. Hätten wir es besser nicht getan.


Das Ätzende an diesen verkaufsoffenen Sonntagen in Berlin ist die Tatsache, dass nicht alle Geschäfte offen haben. Wir brauchten ein paar Kleinigkeiten von Ikea und Druckerpatronen. Die waren schon ein paar Tage leer, aber wie das so ist, am Sonntag brauchten meine Frau und ich unbedingt den Drucker. Wir fuhren nach Berlin-Waltersdorf, wo nicht nur Ikea ist, sondern etliche andere Möbelhäuser und auch Media Markt und Toys’R’us. Also alles an einem Platz, dachten wir. Bei der Auffahrt auf den Parkplatz wurde uns bereits klar, dass das keine gute Idee war. Der Parkplatz von Ikea ist wirklich groß, aber die Suche nach einer Möglichkeit, sein Auto abzustellen, dauerte 30 Minuten. Dann die erste Ernüchterung: Der MediaMarkt hatte zu. Also gut, wir fanden uns damit ab, nochmal in der Stadt nach einem offenen Elektronikmarkt zu schauen. Jetzt aber in den Ikea rein und da ging es zu, als ob die alles verschenken würden. Da wir da nicht durchwandeln wollten, sondern relativ konkret wussten, was wir wollten, konnten wir zügig durch die Hallen laufen. Allerdings war an den Kassen Schluss mit Lustig. Wir standen ca. 30 Minuten an, bezahlten und mussten dann noch zur Warenausgabe. An sich gibt es da ein ganz gut entwickeltes System. Wenn man an der Kasse bezahlt, bekommt die Warenausgabe darüber gleich den Auftrag, die jeweilige Ware aus dem Lager zu holen. Die beiden letzten Endziffern der Bestellnummer werden als Wartenummern genutzt, die aufgerufen werden bzw. angezeigt werden. Nachdem ich da ca. 20 Minuten gestanden habe und immer mehr Leute ihre Ware holten, meldete ich mich bei dem zuständigen Menschen und fragte nach meiner Ware. Er schaute rum und sagte, das müsse noch kommen. Nach 30 Minuten wurde ich sauer und sagte ihm, er solle sich jetzt bitte um meine Ware kümmern. Da meldete sich ein Kollege und meinte, er fürchte, er hat vorhin meine Ware mit meiner Nummer jemanden Falschen gegeben. Also gut, es dauerte nochmals 10 Minuten, dann hatte ich den einen Karton. Und das alles in dem absoluten Chaos!

Na, ja, zu guter Letzt sind wir noch auf dem Weg nach Hause in einen offenen MediaMarkt rein, der natürlich übervoll war. Eine Druckerpatrone gekauft, 20 Minuten an der Kasse angestanden.

Fazit:

Von Wirtschaftskrise war an dem Sonntag nichts zu spüren, wir haben viel Zeit vergeudet und sind ziemlich abgekämpft zu Hause angekommen. Weihnachtsgeschenke werden im Internet gekauft, das ist wesentlich entspannender.

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