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Usenet – Entwicklung und Überblick

29.06.11 (Internet)

Mit seiner Entstehung bereits 1979 ist das Usenet schon um einiges älter als das WWW wie wir es heute kennen. Von den drei Studenten Tom Truscott, Steve Bellovin und Jim Ellis erfunden, war es ursprünglich nur eine Verbindung zweier amerikanischer Universitäten. Doch durch die einfache Nutzung und die vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch über jedes erdenkliche Thema entwickelte es sich schnell zur weltweit größten Informations- und Diskussionsplattform heran.

Das Usenet eingeteilt in tausende Newsgroups, die auf sogenannten Newsservern gespeichert sind. Diese wiederum unterteilen sich in die großen Hierarchien comp.*, talk.*, soc.*, sci.*, humanities.*, misc.*, news.* und rec.* – auch die Big Eight genannt. Um zu gewährleisten, dass diese Newsgroups ihre Eigenständigkeit behalten und nicht zu einem Sammelsurium von allen möglichen Themen verkommen, wurde später dann noch die Hierarchie alt.* für alles andere eingeführt. Zugriff auf diese Newsgroups erhält man mittels geeigneter Software, Newsreader genannt. Seit der Entstehung des Binary-Usenets ist es nun auch möglich Dateien aus dem Usenet herunterzuladen.

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Da dies ohne das nötige Hintergrundwissen recht kompliziert werden kann, haben sich mit der Zeit mehrere Usenet Provider etabliert, die speziell darauf ausgerichtete Software entwickelt haben, die dem Nutzer alle wichtigen Schritte abnimmt und das Ganze zum Kinderspiel macht. Da der Markt in diesem Bereich noch lange nicht ausgeschöpft ist, nimmt die Anzahl der Anbieter ständig weiter zu und für den Neueinsteiger ist nur schwer ersichtlich, welches Angebot für ihn am besten geeignet ist.

Daher haben es sich inzwischen viele Seiten wie www.1usenet.com zum Beispiel zur Aufgabe gemacht, dem Nutzer im übersichtlichen Provider-Vergleich die Pakete von UseNeXT, Usenet.nl usw. vorzustellen. Damit kann jeder Nutzer schnell erkennen, welches Angebot zu ihm passt und am meisten seinen Ansprüchen gerecht wird.

Da inzwischen die meisten Provider wie UseNeXT kostenlose Testpakete bereitstellen, um dem Nutzer die Möglichkeit zu bieten, die Zugangssoftware auszuprobieren, empfehlen wir einfach die einzelnen Anbieter persönlich unter die Lupe zu nehmen. Im Testpaket ist meistens ausreichend viel Downloadvolumen zur Verfügung, um das Angebot ausgiebig zu testen.

 

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