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UMTS-Stick an die FritzBox – Als Übergangslösung einfach genial

01.08.11 (Internet, PC Probleme)

Ich bin nun mal ein Fan der FritzBox in allen Variationen und konnte wieder mal einem Kunden eine wirklich gute Übergangslösung anbieten, um mit mehreren Rechnern gleichzeitig online gehen zu können ohne DSL-Anschluss. Im konkreten Fall zog eine Online-Agentur von ihrem bisherigen Standort in eine sehr zentrale Lage in Berlin Mitte. Der Umzug fand am Wochenende statt, nur leider hatte sich die Telekom erst für Montag angemeldet. Die Mitarbeiter der Agentur brauchten aber gleich am Montag in der Früh eine Internetverbindung. Die Lösung war der Einsatz eines USB-Sticks für den Internetzugang über das Handynetz.

Der Übergang in das neue Büro war „auf Kante genäht“, da erst am Montag nach dem Umzug die Telekom angekündigt war, um das Telefon und DSL freizuschalten. Für den Montag musste also eine Lösung her, damit 8 Mitarbeiter mit ihren PC’s online gehen konnten.

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Es war ohnehin ein neuer Wlan-Router fällig und so baten wir den Agenturchef, eine FritzBox 3370 zu besorgen. Die hat neben dem für unser Vorhaben notwendigen USB-Anschluss die technischen Voraussetzungen für den zukünftigen VDSL-Zugang, der im nächsten Jahr an dem Standort verfügbar sein soll.

Nachdem wir die Netzwerkdosen in den Bodentanks über das zentrale Patchfeld verbunden und geprüft hatten und alle Rechner im Netz waren, nahmen wir vom Agenturchef den UMTS-Stick von O2 und steckten ihn an die Fritzbox. Über das Menu der Fritzbox (erreichbar mit dem Browser über die Adresse fritz.box) stellten wir dann ein, dass die Fritzbox über den Stick online gehen soll und gaben noch die benötigte Pin ein. Und siehe da, es waren 8 Rechner über den Stick online. Und das gar nicht mal so langsam. Natürlich ist das für eine produktive Arbeitsumgebung zu wenig auf Dauer, zumal die Geschwindigkeit nach Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens fast auf ISDN-Tempo herunter gebremst wird. Aber seinen Sinn hat es hier erfüllt. Die Mitarbeiter konnten ihre Mails abrufen und verschicken und verzögert auch im Internet surfen. Auf jeden Fall kostengünstiger, als jeden einzelnen Rechner mit einem Stick auszurüsten, nur für diesen Tag. Wenn man ein Netzwerk mit mehreren Rechnern hat und jeder muss online gehen können, ist das eine ideale Übergangslösung. Besser geht es nicht.

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