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Sarrazin bezieht richtig Prügel und rudert zurück – Wieso eigentlich?

01.10.09 (Berlin, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft)

Thilo Sarrazin war von 2002 bis 2009 Finanzsenator in Berlin und ist für viele überspitzte Äußerungen bekannt. Einiges davon ist wirklich hart an der Grenze, aber vom Grundsätzlichen der Statements muss man doch sagen, dass er nicht ganz daneben liegt. Jetzt hat er in einem Interview der Lettre International, einer Zeitung, die mir ehrlich gesagt bisher nicht bekannt war, diverse Äußerungen getätigt, die sich großteils gegen die türkisch / arabische Bevölkerung richten.


Hier einige Auszüge:

„Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate“

„Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren.“

„Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert“
„Das gilt für 70 Prozent der Türken und für 90 Prozent der arabischen Bevölkerung.“

„Generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen mehr für Einwanderer.“

Diesen Aussagen kann ich nur voll und ganz zustimmen. Umso empörender finde ich es, wenn jetzt die Berliner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Sarrazin wegen Volksverhetzung eingeleitet hat. Das ist die totale Verweigerung, die Realität wahr zu nehmen. Dieses Verhalten ähnelt den Reflexen der Personen und Verbände, die lautstark und mit drastischen Worten sofort Sarrazin gegeißelt haben. Da empören sich die Linken, die Türken sowieso, die Financial Times Deutschland hält ihn jetzt für untragbar. Grüne, einzelne türkisch-stämmige Politiker und sonstige Gutmenschen schreien empört auf. Ich verstehe es einfach nicht mehr. Wie kann man sich so der Realität verweigern? Sicher, es gibt Erfolgsstorys, auch von türkischen oder arabischen Einwanderern. Aber in welchem Verhältnis steht das zu den Immigranten aus dem türkisch-arabischen Raum, die dem Staat uns teilweise jahrzehntelang nur Geld kosten, ohne jemals irgendwas in das System einzuzahlen? Von der Kriminalitätsstatistik und was damit alles zusammen hängt, will ich jetzt gar nicht anfangen.

Der arme Sarrazin musste jetzt zurückrudern, wahrscheinlich hat ihm die Bundesbank dazu genötigt. Noch so eine unverständliche Maßnahme. Wieso darf man das nicht sagen? Haben sich die Bundesbanker und all die anderen schon mal damit beschäftigt, wie die überwältigende Mehrheit der hier lebenden Muslime in Wirklichkeit über uns denkt?

Ich spreche mit vielen Leuten darüber, zwangsläufig kommen ständig neue dazu. Ich komme in Gesprächen teilweise mit Absicht auf dieses Thema und vertrete meine Meinung dazu auch offensiv. Und sehr oft stimmen mir die Leute zu, wobei das alle keine Springerstiefelträger aus Berlin-Köpenick sind. Es gibt meiner Ansicht nach eine Grundstimmung, dass da irgendwas schief läuft. Das Dilemma ist: Keine ernst zu nehmende Partei geht das Thema offensiv an. Die Muslime sind ja mittlerweile auch Wähler in nennenswerter Zahl. Das Dilemma ist: Die NPD oder ähnliche Gruppierungen zu wählen, kommt für die allermeisten Leute, mich eingeschlossen, nicht in Frage. Der ganze ideologische Ansatz dieser Gruppierungen ist inakzeptabel.

Vor diesem Hintergrund blicke ich wirklich sehr skeptisch in die Zukunft. Wenn die Aussagen eines Herrn Sarrazin zu einer Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens wegen Volksverhetzung führen, dieses hier in dem gleichen Land geschieht, kann irgendwas nicht stimmen:

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