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Mitarbeiterin von Volker Kauder wird von „Migranten“ geschlagen – jetzt wird sich plötzlich aufgeregt

24.01.10 (Politik, Wirtschaft und Gesellschaft)

Wie Bild-Online berichtet, wurde eine 61-jährige Mitarbeiterin des Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Volker Kauder von „Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“ Jugendliche türkischer oder arabischer Herkunft unweit des Regierungsviertels grundlos mehrfach brutal geschlagen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden. Volker Kauder regt sich auf, warum erst jetzt?

Der Vorfall ist schlimm und sowas wird inzwischen auch von den Mainstreammedien nicht mehr als „Einzelfall“ bezeichnet. Aber es muss offenbar erst im engsten Umfeld von Spitzenpolitikern etwas derartiges passieren, damit dann wenigstens einigermaßen Stellung bezogen wird. Gegenüber Bild sagte Kauder, „es müsse Schluss gemacht werden mit der Verharmlosung der Gewaltbereitschaft von Migranten“ und weiter „So geht es nicht“. Alles recht und schön, aber wie viele Fälle von Gewalttaten die von Türken oder Arabern begangen wurden und die teilweise einen tödlichen Ausgang für die Opfer hatten gab es bisher und niemand aus der ersten und zweiten Reihe unserer „Politischen Klasse“ wollte sich bei dem Thema die Finger verbrennen. Die Probleme mit Muslimen werden seit Jahrzehnten heuchlerisch und auf Gutmenschenart umschifft, man hofft, dass sich das von selbst erledigen würde.

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Auch wenn der grundlose Angriff auf die Mitarbeiterin von Herrn Kauder abscheulich ist, so gab es in der Vergangenheit etliche Fälle von krasserer Gewalt, verübt von Tätern mit türkischer oder arabischer Herkunft. Seien es Ehrenmorde, Messerstechereien oder Vergewaltigungen und einiges mehr. Und keiner der Herren aus dem Raumschiff Bundestag hat sich aufgeregt, gelegentlich kam von einigen hie und da ein pflichtbewusstes Statement, aber politische Konsequenzen wurden und werden daraus nicht gezogen. Mich wundert sowieso, dass es bisher noch nicht passiert ist, dass Bedienstete des Bundestags- und Regierungsapparates auf der Straße oder in der Bahn mit dieser Problemgruppe negative Erfahrungen gemacht haben. Oder ist das nur nicht öffentlich gemacht worden?

Ich bin keiner von denjenigen, die krähen „Türken raus“, aber die deutsche Politik und Gesellschaft muss sich endlich eingestehen, dass der bisherige Umgang mit muslimischen Einwanderern und die Versuche der Integration mehrheitlich keinen Erfolg gebracht haben und ein weiter so die Situation immer problematischer machen wird. Die Angst vor politischer Unkorrektheit lähmt scheinbar die Politiker immer noch so sehr, dass Realitäten schlicht nicht wahrgenommen oder konkret benannt werden. Ich fürchte, das wird sich in Zukunft auch nicht entscheidend ändern.

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