Mehr Arbeitsspeicher bringt meistens auch mehr
18.05.10 (PC Probleme)
Seit gut eineinhalb Jahren arbeite ich mit meinem Laptop Sony Vaio VGN-BZ11XN und nach Anfangsschwierigkeiten bin ich sehr, sehr zufrieden damit. Anfangs hatte ich Windows XP auf dem Rechner, lief auch alles wunderbar mit den eingebauten 3 GB Arbeitsspeicher. Dann installierte ich Windows 7 Ultimate 64-bit und die 3 GB waren noch ausreichend, aber eben auch nicht immer.
3 GB Arbeitsspeicher sind wirklich nicht schlecht, aber auch diese Menge kann zu r Neige gehen. Bei mir laufen, wenn ich am Rechner sitze, eigentlich immer folgende Programme: Firefox, Thunderbird, Filezilla, Firewall und Antivirus, Netzwerkmonitor, Outlook (für Termine) und ein Office-Programm (Word oder Excel) oder ein HTML-Editor bzw. Bildbearbeitungsprogramm. Ich weiß nicht, ob sich das viel anhört, jedenfalls sollte das für 3 GB locker zu packen sein. War es ja auch, nur das Problem war Firefox. Da ich naturgemäß sehr viel mit Firefox arbeite (den Artikel schreibe ich auch gerade in einem Firefoxtab) habe ich etliche Tabs offen. Immer über 20. Ich könnte das sicherlich besser organisieren, aber so kann ich gut arbeiten. Wenn nun aber besonders viele Tabs geöffnet waren, in denen speicherintensive Anwendungen liefen, wurde Firefox richtig gierig auf Arbeitsspeicher. So sehr, dass er selbst teilweise in die Knie ging, teilweise Windows damit beschäftigt war, Speicher auszulagern. Unter Windows XP hätte eine Speicherweiterung nichts gebracht, ich hatte eine 32bit-Version, die erkennt maximal 3,25GB Arbeitsspeicher. Nun unter 64bit gönnte ich mir ein GB mehr, so dass jetzt 2 Riegel á 2GB drin sind und muss feststellen, dass es sich gelohnt hat. Die kleinen Aussetzer sind weg, bilde mir auch ein, dass Windows schneller hochfährt, obwohl das im Vergleich zu XP auch vorher schon wesentlich schneller ging. Es gibt das verschiedene Philosophien im Netz, wie man die Auslagerungsdatei konfigurieren sollte. Vielleicht hat Frank ja dazu eine Meinung: Ich mache bei meinen und bei meinen Kundenrechnern folgende Einstellung: Benutzerdefinierte Größe und in “Anfangsgröße” und “Maximale Größe” den Wert eingeben, der unten “empfohlen” wird.
Man kommt folgendermaßen zu dieser Einstellung:
Start>Systemsteuerung>System und Sicherheit (bei Win 7, bei XP gibt es diesen Schritt nicht)>Erweiterte Systemeinstellungen>Erweitert>Einstellungen… ich höre jetzt auf, das ist irgendwie zu blöd, hier sind die Bilder, dann kommt jeder zurecht:
Das Fenster “System”

Von dort aus geht es über “erweiterte Systemeinstellungen” zu den “Systemeigenschaften”

Klickt man dort bei “Leistung” auf “Einstellungen”, kommen die “Leistungsoptionen”:

Weiter geht es auf die Registerkarte “Erweitert” und dort bei “Virtueller Arbeitsspeicher” auf “Ändern”, um

schließlich dahin zu kommen, wo wir eigentlich hin wollten, zu den Einstellungen des virtuellen Arbeitsspeichers.

Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht, lasse mich aber auch gerne belehren, falls diese Einstellungen nicht die besten sein sollten.
http://www.bunzola.com/health/medicine/der-wunsch-nach-einem-kind-bisweilen-ein-leidensweg.html
http://www.enichearticles.com/Art/394434/278/Der-Kinderwunsch-manchmal-ein-Leidensweg.html
http://www.ezinearticlefinder.com/health/medicine/der-kinderwunsch-bisweilen-ein-leidensweg.html
http://www.equinoxpub.us/unkompliziert-ist-es-nicht-den-kinderwunsch-zu-vollbringen
http://www.chinaarticlefinder.com/health/medicine/schwierig-und-stressig-die-insemination.html
http://www.findarticlesfrom.com/der-kinderwunsch-mitunter-ein-leidensweg/
http://www.findarticles4u.com/health/medicine/der-kinderwunsch-mitunter-ein-leidensweg.html
http://www.ezinearticles4u.co.uk/health/medicine/der-kinderwunsch-mitunter-ein-leidensweg.html



19.05.10 um 17:23
Hallo Thomas
)
Ich denke mal, dass ich mit “Frank” gemeint bin.
Freut mich, dass Du gerade das am meisten Diskutierte Mythosthema bei Windows ansprichst.
Meine Kurzantwort dazu … “fast alles Schwachsinn”.
Fazit: Das Problem bei Windows mit dem “virtuellen Arbeitsspeicher” ist seit Dual-Core-Prozessoren mal definitiv albern.
Aber warum? … ganz einfach. Zu XP-Zeiten hat man versucht, mit gewissen Expertisen dem Rechner mehr Power über den RAM zu versprechen. Das hat in der Grundlage 2 ganz gravierende Haken.
Zum einen kann XP bei einem 32Bit/OS nur 3GB verwalten, egal ob man 4- ..oder 6GB verbaut hat und da fängt eigendlich eine, ich wills mal so titulieren … Lüge von Microsoft an.
Für die User, die ein XP-System mit mehr wie 3 GB Speicher verbaut haben, macht Deine Einstellung des “virtuellen Arbeitsspeichers sinn, da ich eine Auslagerung schaffen kann, die dem Prozessor mehr Luft für gewisse Anwendungen schaffen kann. Der Fakt war zu den Zeiten 1,5 % + vom eingebauten Speicher. Beispiel für Deine Bilder: für 6GB-Ram die vorhanden sind, sollte man dann 9GB eintragen.
Allerdings hat sich auch für mich gezeigt …. KEINERLEI SCHNELLIGKEITSSCHUB.
Ich arbeite zum Beispiel mit Adobe PS 4-5. In den Einstellungen ist ein eigener Eintrag zu finden, der den Arbeitsspeicher auslagern zulässt. Jedoch auf zusätzlichen Festplattenpartitionen. Und das ist der Punkt.
Den “virtuellen Arbeitsspeicher” aufzuteilen, oder auch vorzupuschen macht nur auf Auslagerungsdateien Sinn, wenn die auf verschiedenen Festplatten, oder Partitionen liegen.
Bei XP war das für viele ein tolles Erlebnis, hat aber keinen Erfolg gehabt, da die Langsamheit des Rechners in den meisten Fällen nicht mit dem Arbeitsspeicher zu tun hatte, sondern auf die eher minder zu klärende Pflege des Rechners.
Dazu auch wieder ein Beispiel:
Nach meinen Erfahrungen läuft ein XP-PRO-OS bei einem Rechnerneuling maximal 6 Monate. Danach, sollte er seinen Rechner nicht ständig plegen und bereinigen … geht das System gnadenlos in den Keller. Wenn ich den Kundenrechner dann bekomme und es es noch nicht aller Hopfen verloren, wird er gecheckt und bereinigt … um dann den “virtuellen Arbeitsspeicher” einzustellen.Und HUCH, er läuft schneller … oder nicht? Meint man vielleicht, aber es ist von kurzer Dauer, da der Rechner über Monate eh nicht gewartet wurde.
Bevor ich jetzt Thomas seinen Blogg sprenge ….. kurzer Fakt von mir und da lasse ich jetzt “Windows Vista” komplett weg, da es nach “Windows ME” der grösste Reinfall der MS-Geschichte war.
Zuatz: Ich beziehe mich jetzt auf eine NEUINSTALLATION eines der angegebenen Betriebssysteme …. vorallem unter Verwendung von Videobearbeitung (von MAGIX bis PHOTOSHOP) und über Filmcodierungen in Fremdformate.
1.XP 32/Bit Neuinstallation – 3GB eingebaut. “virtuellen Arbeitsspeicher” MINIMUM “0″ – MAXIMUM 4500 MB.
2 XP 64/Bit Neuinstallation – MEHR wie 3 GB RAM “virtuellen Arbeitsspeicher” MINIMUM und MAXIMUM gleich des eingebauten RAM einstellen.
3. Windows7 32/ Bit Neuinstallation – MEHR wie 3 GB RAM “virtuellen Arbeitsspeicher” MINIMUM und MAXIMUM gleich des eingebauten RAM einstellen.
4. Windows7 64/Bit Neuinstallation – MEHR wie 3 GB RAM “”virtuellen Arbeitsspeicher” selbst bestimmen lassen.
@Thomas
Du machst nix verkehrt mit Deiner Einstellung, aber Du könntest auch wieder zurückschrauben.
Deine Einstellung macht nur Sinn, wenn Du den “virtuellen Arbeitsspeicher nicht auf “C:/” auslagerst, sondern auf eine fremde Patition.
Zu Deinem Virenscanner:
Es macht keinen Sinn, wenn ein Virenscanner beim Windows-Start mit geladen wird. Das verbraucht immer noch eine Heidenbank an Ressourcen, denn … die Deppen die nichts anderes zu tun haben um solch einen Mist zu schreiben, sind immer schneller wie die Hersteller der Virenprogramme.
Ich persönlich habe hier seit 7 Jahren ein Nachbarnetzwerk von 12 Rechnern … aufgeteilt in Net- Note- und Desktoprechnern. Und KEIN RECHNER hat ein Virenpregramm im Autostart. Es bringt eh nix. Und das stelle ich mal bei Dir als Problem dar, weill Du der irrigen Meinung bist, dass der Firefox jetzt schneller läuft.
Deine Einstellung ist völlig ok, jedoch ab einem “Dual-Core-Prozessor” oder gar einem “Quad-Core-Prozessor” ab 4GB-RAM bei Verwendung von Windows 7 muss Dich der “virtuelle Arbeitsspeicher” nicht mehr interessieren.
Die Gerüchte um diese Einstellungsmöglichkeit sind überholt und in der heutigen Zeit nicht mehr nachvollziehbar. Weder bei Notebooks, noch bei Desktoprechnern.
Nachsatz:
Mein Rechner hat einen Leistungsindex bei Windows7/64Bit Ultimate von 6,3. 7,9 ist das Maximum. Dann müsste ich OZC-Festplatten einbauen und dann geht die Luzi ab. Ich arbeite at Dato mit “Adobe PS5″ und simultan zu “Magix Video 16″. ………….. 6 GB verbaut und “KEIN” virtueller Arbeitsspeicher.
Und selbst Firefox rennt bei mir aus dem Bildschirm.
ERGEBNIS:
@Thomas
Korrekt, nichts falsch gemacht, aber denr eventuelle Geschwindigkeitsgewinn hat sein paar Schuhe woanders.
@the Rest of reading this Post.
DONT TOUCH A RUNNING SYSTEM. Oder mal vielleicht doch 100 Euro ausgeben, für einen Techniker des Vertrauens, wo man dann mal was eingewiesen wird in die Materie.
Weil: Ich kann nicht erwarten, dass man bei Aldi einen Rechner kauft und das laufen muss bis ich verscheide. Das gilt auch für andere Hersteller.
Mirt tun jetzt die Finger weh.
Have a nice Day…..
F. Goldbach
19.05.10 um 17:32
Edit:
@ Thomas … hier fehlt noch ne EDIT-Funktion *laaachh
Ich bitte meine Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Schnelle Antwort und lange Post ist immer Faktum für Fehler.
Ich hoffe, dass ich verständlich rübergekommen bin. ANSONSTEN: NACHFRAGEN.
Gruß nach Berlin
19.05.10 um 19:26
Danke, Frank, für den sehr kompetenten Beitrag. Da hast Du offenbar schon wesentlich mehr rumprobiert als ich. Wegen Virenscanner, ich nutze Eset NOD32 und ich kenne keinen, der weniger Rechenpower benötigt. Der Scanner bremst das System sicherlich ein bisschen aus, sonst könnte er nicht wirken. Ich habe ihn eher wegen der gefühlten Sicherheit am Laufen. Laienfrage: Das mit Auslagerungsdatei auf eine andere Partititon habe ich oft gehört. Aber bringt das was, wenn man nur eine Festplatte mit mehreren Partitionen hat? Und dort nicht auf c:\ sondern d:\ oder whatever. Das mit der Editierfunktion muss ich mir mal ansehen, da hast Du recht. Jedenfalls schöne Restwochen und erholsame Pfingsten, Grüße, Thomas
20.05.10 um 05:28
Also “wenn” ich den Arbeitsspeicher auslagere,dann nie auf der Systemplatte … also C:/ … ganz egal, ob es sich um nur “Eine” HDD mit mehreren Unterteilungspartitionen gibt oder mehrere HDD´s.
Wobei ich persönlich dann bei 2- oder 3 eingebauten Festplatten, eher komplett auf eine andere Festplatte auslagere. Meine Erfahrungen haben gezeigt, das viele Programme einfach schneller starten und wesentlich flüssiger laufen, wenn der vA nicht auf C:/ auslagern muss.
Ich wünsche schöne Vingsttage:
Gruß Frank
27.05.10 um 12:17
Hallo Frank,
für “Nachmacher” deiner Empfehlung bzgl. der Größe der Auslagerungsdatei will ich folgende Korrektur anfügen:
Die Auslagerungsdatei bei XP kann nur von 2 MB bis 4096 MB (2x Menge RAM?) eingestellt werden. Wer “0″ für die Anfangsgröße eingibt und auf “Festlegen” klickt, wundert sich sonst, warum Windows diese Werte partout nicht übernehmen mag. Es kommt nämlich keine Fehlermeldung.
Gruß,
Christoph
30.05.10 um 16:42
@ Christoph
Du hast völlig recht, ich bitte daher meinen Fauxpas zu entschuldigen.
Bei XP ist es tatsächlich der Fall, eine Eingabe des virtuellen Arbeitsspeichers nicht mit dem Anfangswert “0″ zu titulieren, sondern; wie auch vom System angegeben mit “minimum 2″.
Ich hatte das in meinem langen Thread einfach vergessen zu berücksichtigen.
Ich danke für diesen Hinweis und wünsche einen schönen Sonntag.
Gruß F. Goldbach
20.06.11 um 09:48
Mein Arbeitsspeicher des Computers ist 2G, aber ich denke genug.