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Massenmails versenden – Mailserver mieten ist eine Lösung

09.04.10 (Internet, PC Probleme)

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Einer meiner Kunden, eine Internet- und Marketing-Agentur in Berlin, für die ich bereits 4 PC-Arbeitsplätze installiert, eingerichtet und vernetzt habe, hatte ein Problem mit Massenmails. Auf meine Empfehlung hin hatten wir die domain und damit auch die E-Mail-Konten bei united domains gehostet. Und die lassen nur den Versand von 100 E-Mails pro Stunde zu. In einem Telefonat mit united domains stellte sich heraus, dass es da auch keine Möglichkeit, dieses Limit zu erhöhen. Dafür bräuchte man einen eigenen Mailserver. Das Versenden von mails an extrem viele Empfänger ist aber ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Agentur. Es geht nicht um Spam, sondern um Pressemitteilungen, Newsletter und Ähnliches. Also musste ich mich um eine Lösung kümmern und fand auch eine, wenn auch nicht kostenlos.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Massenmails zu Hunderten ohne Limit zu versenden. Man könnte einen eigenen Mailserver einrichten, aber dafür benötigt man auch wirklich zuverlässige Hardware, sprich einen Server-PC, der Tag und Nacht läuft und administriert werden muss. Klingt alles nicht wirklich günstig, wir haben hier 4 Mitarbeiter, zukünftig max. 8 und nicht viel mehr E-Mail-Adressen. Da ist dann ein eigener Mailserver etwas übertrieben. United domains gab mir den Tipp, einen Mailserver zu mieten. Nach einer kleinen Recherche kam ich auf space.net, die ich anrief und ihnen die Problemstellung schilderte. Preislich schien mir das vernünftig, 25,00 € Einrichtungsgebühr und monatlich 26,00 €. Ich riet dem Kunden zu diesem Anbieter und er bestellte das vereinbarte Paket.

Technisch lief das sehr übersichtlich ab. Der Kunde bzw. ich bekamen eine E-Mail, in der alle notwendigen Infos standen. Man musste bei united domains die IP-Adresse des Subdomain Mailservers eintragen und die MX-Records. Vorher muss aber bei das bei united domains gebuchte E-Mail-Paket gekündigt werden, beides gleichzeitig funktioniert nicht. Risiko dabei: Wenn das mit dem Mailserver nicht auf Anhieb funktioniert, kommen keine Mails an. Das wäre natürlich extrem ungünstig, jeder, der dann an eine E-Mails-Adresse der Firmendomain schickt, bekommt eine Mail mit der Fehlermeldung, dass die Nachricht nicht zugestellt werden konnte. Ich habe auch den Kunden darauf hingewiesen. Bevor man das Ganze umstellt, sollte man auf dem Webinterface des Mailservers die E-Mail-Adressen einrichten, um bei der Umstellung Zeit zu sparen. Das habe ich auch gemacht. Dann habe ich bei united domains das E-Mail-Paket gekündigt, die entsprechenden Eintragungen des Subdomain mail und der MX-Records. Die Umstellung von Outlook auf den einzelnen Arbeitsplatz-PC’s führte ich per Fernwartung durch und es funktionierte alles auf Anhieb. Jetzt muss der Alltagstest zeigen, ob das Mailing so funktioniert, wie gewünscht.

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