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Malware auf der eigenen Webseite – Wichtiges Tool für Webmaster von Google

30.01.12 (Internet, PC Probleme, SEO)

Mittlerweile kommt es immer öfter vor, dass eine Infektion eines Windows-Rechners nicht mehr durch ausführen einer Datei oder Bestätigung einer Installation im Webbrowser (Player u.ä.) passiert, sondern einfach durch das bloße Surfen auf einer mit Malware infizierten Webseite. Mittlerweile ein Klassiker ist in diesem Zusammenhang der Bundespolizeivirus, der auch keine bewusste Aktion vom Nutzer erfordert. Google bietet ein Tool an, mit dem man seine eigene Webseite testen kann.

Die meisten werden es schon mal erlebt haben, dass bei Aufruf einer Webseite von einer Google-Suchergebnisseite eine Warnung wie diese hier kommt:

 

 

Ich persönlich gehe bei so einer Warnung nicht weiter, auch wenn ich großes Vertrauen in mein Antivirus-Programm habe, das will ich nicht ausprobieren. Es sei denn, man hat extra einen Testrechner, um gerade solche Webseiten zu untersuchen. Mit einem Rechner, den man jeden Tag zum Arbeiten braucht, sollte man das besser lassen. Google untersucht beim Crawlen der Webseiten auch, ob ein Verdacht vorliegt, dass die Webseite Malware verbreitet.

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Jetzt hat Matt Cutts, ein Topmanager bei Google, der die SEO-Gemeinde und Interessierte regelmäßig über neue Trends, Funktionen und Internas über Google über die üblichen Kanäle wie Twitter, Google+, eigener Blog und dem googlewebmastercentral-blog informiert, zu dem Thema Malware auf Webseiten einen . Auf dem Webmastercentral-blog gibt es ein neues Video und eine deutsche Übersetzung zum Thema Malware auf dem Webserver und was man als Webmaster dagegen tun kann. Es sind wirklich gute Tipps dabei, die Posts von Matt Cutts sind zwar immer etwas allgemein und viel im Konjunktiv gehalten, aber es ist eine seriöse Informationsquelle für alle Internet Marketer.

So kann man realtiv einfach prüfen, ob die eigene Webseite von Google als gefährlich eingestuft wurde. Nämlich indem man Folgendes in die Adresszeile des Webbrowsers eingibt: google.com/safebrowsing/diagnostic?site=
Beispiel:  google.com/safebrowsing/diagnostic?site=mein-pc-wieder-ok.de

Dann bekommt man einige Daten über die Webseite und wann Google die zuletzt untersucht hat.

Es gibt aber noch 2 andere Möglichkeiten, die Webseite zu prüfen. Die werden in dem Post ausführlich beschrieben. Dabei geht es Funktionen in den Webmaster Tools. Eine Anmeldung dort ist sowieso für jeden Webmaster Pflicht, da die Informationen, die man dort über seine Webseite bekommt, wirklich wichtig für eine Suchmaschinenoptimierung sind.

In den Webmaster Tools gibt es zum Einen ist den Punkt „Diagnose“ und dann auf „Malware prüfen“ und die Möglichkeit „Abruf wie durch Googlebot“. Beide Funktionen werden in dem Post erklärt. Man sollte als Betreiber einer oder mehrerer Webseiten diese Überprüfungen vornehmen, es ist kein großer Aufwand. Um zu verhindern, dass die Webseite gehackt und infiziert wird, rät Cutts, WordPress und alle anderen CMS jeweils mit den aktuellen Updates zu versorgen, auch die SQL-Versionen auf dem Webserver sollten aktuell sein.

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