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Irrtümliche Abmahnungen von Komsa AG an Webmaster – ist schon peinlich

21.01.10 (Internet)

Bei der KOMSA KOMMUNIKATION SACHSEN AG, eine Firma, die kaum einer kennt, aber immerhin 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, hat eine übereifrige Mitarbeiterin Abmahnungen an Betreibern von Webseiten geschickt, da diese angeblich das Logo von Komsa unerlaubt verwendet hätten. Das Ende der Geschichte ist für die Firma ziemlich peinlich.

Die Komsa macht laut Webseite Folgendes:

„KOMSA ist einer der führenden Dienstleister der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche (IKT) in Europa. Wir sind Spezialist in den Kernbereichen Distribution, Integrierte Dienstleistungen und Reparaturservice und dabei Partner aller namhaften Hersteller und Netzbetreiber der Branche.“

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Diese Firma hat ein Logo aus 9 blauen nach rechts oben gerichteten Pfeilen, das angeblich unerlaubt verwendet wurde. Eine Mitarbeiterin hat beim Surfen Recherchieren am Arbeitsplatz auf Webseiten das besagte Firmenlogo entdeckt. Ob dann die Mitarbeiterin selbst oder die Rechtsabteilung der Firma 3 Seitenbetreibern jeweils eine Abmahnung geschickt hatte, ist nicht genau festzustellen. Jedenfalls wurden in den Abmahnungen auch schon Rechtsanwaltsgebühren erhoben. Die Betreiber der abgemahnten Webseiten konnten sich nicht erklären, woher das Logo auf ihre Webseite kommen konnte. Nachdem sie Screenshots erhalten hatten, klärte sich das Ganze auf. Die Mitarbeiterin war vom Arbeitsplatz aus im Internet. Die Firma lässt im firmeninternen Netzwerk jegliche Werbung durch ihr eigenes Firmenlogo überdecken, deshalb schien es so, dass das Logo auf der Webseite selbst platziert wurde. Ich möchte mich hier gar nicht über die Mitarbeiterin lustig machen, sie hat aus Unwissenheit gehandelt und wollte der Firma gewiss keinen Schaden zufügen. Der Vorwurf geht eher an die Firmenleitung, dass die Mitarbeiter offenbar nicht ausreichend über die eingesetzten Techniken im internen Netz informiert sind. Aber nicht nur das. Da kann eine einzelne Mitarbeiterin im Namen der Firma Abmahnungen rausschicken oder aber sie ließ es von der Rechtsabteilung absegnen, das wäre allerdings dann der Oberhammer, wenn es dort niemanden aufgefallen wäre. So oder so darf das in einer so gro0en Firma, die sich ausgerechnet mit IT, also auch Internet, beschäftigt, nicht passieren.

Kannte ich übrigens bisher nicht, dass Firmen die Werbung auf Webseiten ausblenden. Ich persönlich empfinde gerade Werbung im Internet teilweise informativ und habe bisher noch nie Werbeblocker benutzt.

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