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Ich habe keine Lust mehr auf die „Süddeutsche“

28.01.10 (Allgemein)

Lange, lange habe ich die Süddeutsche Zeitung gerne gelesen und geschätzt. Mittlerweile über 20 Jahre, zuerst bei meinen Eltern, dann als Abonnent oder Kiosk-Käufer. Jetzt habe ich keine Lust mehr, dafür Geld auszugeben. Mir ist schon länger die einseitige Berichterstattung im Zusammenhang mit Einwanderer-Problemen und der politische Umgang damit unangenehm aufgefallen. Jetzt wurde ein Punkt gesetzt, wo es mir persönlich reicht.

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Die Süddeutsche gilt als linksliberal und traf oft den Ton, wie ich ihn mag. In Sachen Ausländerpolitik, aber nicht nur da, hat sich die Zeitung wirklich zum Schlechten verändert. Gerade bei diesem Thema verbeißt sich die Redaktion regelrecht, wenn es um Politische Korrektheit geht. Da werden sogar bei Berichten über Gewalttaten beteiligte Türken oder Araber mit deutschen Namen versehen oder es werden die Täter als „Deutsche“ bezeichnet, ohne zu erwähnen, dass sie türkischer oder arabischer Abstammung sind. Und immer wieder lässt die Süddeutsche Autoren zu Wort kommen, die sich standhaft weigern, Realitäten anzuerkennen. Der Literaturchef der Süddeutschen Thomas Steinfeld hat es jetzt einfach übertrieben. Was er in seinem Artikel vom 14.01.2010 mit dem Titel „Unsere Hassprediger “ schreibt, macht einfach fassungslos. Wen es interessiert, möge sich den Artikel durchlesen, es ist unbeschreiblich. Bereits in der Einleitung wird die unsägliche Intention deutlich: „“Mit der Axt ins Bad“: Wer mit den „westlichen Werten“ ebenso kämpferisch umgeht, wie es der radikale Islam mit seinen heiligen Schriften tut, wird selbst zum Fundamentalisten.“ In dem Artikel schießt sich Herr Steinfeld auf Henryk M. Broder ein, andere bekannte Islamkritikerinnen bleiben aber auch nicht unerwähnt.

Diesmal haben offenbar die Kollegen von anderen „Qualitätsmedien“ erkannt, dass es so nicht geht und man Stellung beziehen muss. Reinhard Mohr tut dies in seiner Antwort „Peinlicher Aufklärungsunterricht“ auf Spiegel Online sehr deutlich, Frau Necla Kelek regt sich berechtigterweise in der FAZ auf.

Henryk M. Broder selbst hat meiner Meinung nach die beste Antwort gegeben. Dem ist nichts mehr hinzufügen.

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