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HP Pavilion dv 9780ed läuft mit Windows 7 64bit problemlos

06.12.09 (PC Probleme)

Und schon wieder ein Beispiel für ein Upgrade eines ca. 1,5 Jahre alten Notebooks mit vorinstalliertem Windows Vista auf Windows 7. Diesmal geht es um den HP Pavilion 9780ed aus der 9000er Reihe . Das Gerät wurde in den USA gekauft. HP bietet zwar, ähnlich wie Sony, keine Windows 7-Treiber für ältere Notebooks an, aber das Notebook läuft mit Windows 7. Bei der Installation gibt es eigentlich nur eine kleine Hürde

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Die Kundin gab als Grund für das gewünschte Upgrade an, dass sie von Vista insgesamt genervt sei. Es seien viele Kleinigkeiten, die in der Summe dazu führten, umzusteigen. Da ich mir nicht sicher war, ob Windows 7 wirklich einwandfrei auf dem Notebook laufen würde, machte ich vor der Installation ein Gesamtbackup der Festplatte, um im Fall des Falles wieder alles rückgängig machen zu können. Ich war ein bisschen durch diverse Forenbeiträge gewarnt. Ich startete die Windows 7 Professional 64bit-DVD und die normale Installationsroutine lief durch. Das erste gute Zeichen war nach dem Neustart, dass mir Windows bereits bei der Ersteinrichtung die verfügbaren drahtlosen Netzwerke anzeigte. Der Wlan-Treiber war jedenfalls schon mal installiert.

Win7Start

Nachdem die Ersteinrichtung beendet war, zeigte mir der Gerätemanager zeigte folgendes Bild:

Geraetemanager2

Es gab also 5 Geräte, deren Treiber nicht installiert wurden. Neben dem Fingerprintsensor gehörten die drei „Basissystemgeräte“ zum Ricoh 5-1 Cardreader und das „Unbekannte Gerät“ war der S-Ata Controller. Die konnten alle über die HP Webseite für die Vista-Treiber geladen werden. Probleme gab es mit dem Grafikkartentreiber. Es war ein Treiber installiert, aber der war von Microsoft. Gerade bei Grafik sollte man, wenn möglich, den aktuellen Treiber vom Hersteller installieren. Hier kommt die kleine Hürde: Der Grafiktreiber für Windows Vista funktioniert nicht bzw. bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab. Die eingebaute Grafikkarte war eine NVIDIA GeForce 8600M GS. Obwohl ich befürchtete, dass der originale Herstellertreiber auch nicht funktionieren würde, probierte ich den von der Nvidia-Webseite aus und wurde eines besseren belehrt. Der Treiber wurde anstandslos akzeptiert und so zeigte sich der Gerätemanager nachdem alle Geräte versorgt waren:

Geraetemanager3

Danke der einwandfrei arbeitenden „Quick Launch“-Software für Vista funktionieren auch alle „FN“-Tasten, nicht unwichtig z.B. um die Bildschirmhelligkeit oder Lautstärke bequem einzustellen.

Bei der anschließenden Installation diverser Software gab es ebenfalls keine Probleme. Windows 7 läuft auch auf diesem Notebook wesentlich besser, flüssiger als mit Vista. Der Umstieg hat sich gelohnt. Noch eins: Wenn Windows 7, dann Professional. Denn nur ab dieser Version gibt es die Möglichkeit, XP-Programme, die unter Win 7 nicht funktionieren, in einer virtuellen XP-Umgebung laufen zu lassen. Das mag für viele nicht wichtig sein, aber es gibt noch mehr Unterschiede, die man sich mal ansehen sollte, bevor man sich für Home Premium entscheidet.



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