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Google erfasst Standorte und Namen von privaten Wlan-Routern – na und?

23.04.10 (Internet, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft)

Die Datenschützer der Nation kreischen wieder mal wegen Google auf. Bei den Fahrten durch deutsche Städte und Gemeinden mit Google Street View werden nicht nur alle Straßen und Gebäude fotografiert, sondern auch die Wlan-Hotspots erfasst. Also alle Wlan-Router in Privathaushalten, Büros und Gastronomie. Die Datenschützer stört, dass Google damit auch möglicherweise den jeweiligen Hotspot einer bestimmten Person zuordnen kann. Nämlich dann, wenn jemand sein Funknetzwerk mit seinem eigenen Namen bezeichnet. Das Ganze ist doch lächerlich.

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Klar, so richtig wohl fühle ich mich bei den Datensammlungen von Google nicht, aber ich nutze etliche der (kostenlosen!) Google-Dienste, wie Analytics, Webmastertools, Feedburner, Youtube, Google Earth, Google Maps, wie Millionen anderer auch. Google will dafür auch was haben, nämlich valide Daten. Allein über die Google Toolbar sammelt Google allerlei Informationen über das Surfverhalten jeden einzelnen Users und es gibt noch viele andere Quellen, von denen Google Daten erhebt. Das ist natürlich ein ungeheurer Schatz und das hat Google auch so weit nach vorne gebracht. In diesem Fall ist der Vorwurf der Datenschützer aber wirklich lächerlich. Jeder, der sein Funknetzwerk mit seinem echten Namen bezeichnet, ist wirklich selber Schuld. Das muss doch irgendwie klar sein, dass das auch andere sehen können. Bisher habe habe ich nur ganz wenige Funknetzwerke mit einem persönlichen Namen gesehen, das kommt wirklich sehr selten vor. Deshalb ist die Aufregung nicht ganz zu verstehen. Wenn ich beim Kunden einen Wlan-Router einrichte, empfehle ich den Leuten, einfach den Namen der Straße, in der sie wohnen, für das Funknetzwerk zu nehmen. Das ist eindeutig und lässt keinen Schluss auf den Besitzer zu. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was Google wirklich mit den Aufzeichnungen über die Hotspots anfangen will. Laut Google geht es um die Wlan-gestützte Ortung für Smartphones ohne GPS. Nicht ganz nachvollziehbar deswegen, weil es bald keine Smartphones ohne GPS geben wird.

Datenschutz schön und gut, aber nur mal aufschreien, um zu erinnern, dass es die noch gibt, das ist dann doch zu dünn. Ich kann hier keine Gefahr erkennen.

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