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Einrichtung eines neuen Büros mit 4 PC’s, Druckern und Netzwerkfestplatte

05.03.10 (PC Probleme)

Ein Mitarbeiter eines Kunden von mir hat sich selbstständig gemacht und eine eigene Online-Agentur eröffnet. Das neue Büro liegt in Berlin – Mitte (wo sonst?) und der Start erfolgte mit dem Inhaber und drei Mitarbeitern. Um loslegen zu können, musste eine komplett neue EDV-Ausrüstung angeschafft und installiert werden. Dabei sollte vor allem auf die Kosten geachtet werden, bei einer Neugründung ist eine gewisse Vorsicht bei den Ausgaben durchaus angebracht.

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Im Einzelnen habe ich zu diesen Komponenten geraten: 4 Desktop-PC’s mit Asus Board, AMD Prozessor und 2GB Ram, voll ausreichend für Internet, Office und auch Bildbearbeitung. Dazu 4 21″-Monitore, Mäuse und Tastaturen. Für das Netzwerk wurden die notwendigen Netzwerkkabel, ein D-Link Wlan-Router und ein 8 Port-Switch bestellt. Dazu gab es einen Brother S/W-Laserdrucker und einen Brother All-in-One Farbtinten. Die Netzwerkfestplatte war eine LinkStation™ Duo von Buffalo, die mir empfohlen wurde. Ich hatte für den Kunden mit „meinem“ Hardwarehändler alles ausgehandelt, die Ware wurde vom Kunden abgeholt und im neuen Büro schon mal aufgebaut. Ich kam um ca. 18.00 Uhr hinzu und macht mich gleich ans Werk. Auf den Rechnern war wie abgesprochen noch kein Betriebssystem installiert, also legte ich auf jedem Rechner eine Partition an und begann auf jedem Windows XP Professional zu installieren. XP aus Kostengründen, pro Lizenz kostete das 30,00 €. Ich hatte vorsorglich 4 XP-CD’s mitgebracht, so konnte ich alles parallel laufen lassen. Während der Installation konnte ich die Drucker und die Buffalo-Festplatte auspacken und betriebsbereit machen und den Switch anschließen. Der Wlan-Router war bereits eingerichtet und online. Nach der Windows-Installation führte ich auf jedem Rechner ein Windows Update per Winfuture Update Pack durch, das geht erheblich schneller als ein Online-Update. Die gekauften Standardprogramme Office 2007 und Antivir wurden installiert, dann wurden die Rechner verkabelt und in eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebracht. Die Installation der Buffalo-Platte war fast selbsterklärend und erschien zügig im Windows Explorer als Netzwerkplatte. Dort wurden Ordner für jeden Mitarbeiter angelegt. Über das Web-Menu (erreichbar über den Browser mit Eingabe der ip-Adresse) habe ich einen Ordner nur für den Inhaber frei gegeben, dann war auch dieser Part erledigt. Die Platte fährt in einem RAID1-Modus, d. h. es sind 2 physikalische Festplatten (bei dieser Buffalo jeweils mit 500GB) verbaut, die sich ständig spiegeln. Das Gute darbei ist die sog. Hot Swap-Funktion, was bedeutet, dass man eine Platte während des Betriebs herausziehen und beim Verlassen des Büros mitnehmen kann. Wichtig für die Datensicherheit bei Einbruch oder Feuer. Wenn alle an der Platte angeschlossenen Rechner aus sind, schaltet sich die Platte ebenfalls ab und wacht beim Start des ersten Rechners wieder auf. Das Ganze macht einen guten und durchdachten Eindruck.

Als Nächstes habe ich bei dem Hoster der neu erworbenen domain (united-domains, auch meine Empfehlung) Webspace und ein E-Mail-Paket angelegt. Dann konnte ich für die Mitarbeiter und den Chef E-Mail-Adressen festlegen und anschließend im jeweiligen Outlook einrichten. Ging alles glatt und funktionierte auf Anhieb. Dazwischen gab es noch ein paar Kleinigkeiten, wie die Installation einer Webcam bei einem Rechner oder die Einrichtung von Skype mit Headset. Zum Schluss habe ich die Netzwerkdrucker auf jedem Rechner installiert. Von jedem Rechner kann nun über das Netzwerk gescannt und auf beiden Druckern gedruckt werden. Auch diese Einrichtung verlief erstaunlich reibungslos, überhaupt gab es während der gesamten Aktion keine größeren Probleme. Insgesamt dauerte die Aktion 5 1/2 Stunden, dann ging aber auch wirklich alles, was gewünscht war. Der Kunde war glücklich und ich froh, dass der Tag zu Ende war. Was noch fehlt, ist die Einrichtung einer Sicherung der lokalen Outlook-Konten und ggf. privat gespeicherter Dateien. Das werde ich in den nächsten Tagen per Fernwartung einrichten.

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