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Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Berliner S-Bahnhof Ostkreuz – Was sind das bloß für Arschlöcher?

24.05.11 (Berlin, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft)

Es ist unglaublich, unfassbar und unterirdisch. Sogenannte Linke haben in der Nacht zu Montag eine Kabelbrücke am S-Bahnhof Ostkreuz durch Brandstiftung zerstört und verbrämen diesen Wahnsinn auch noch in einer unerträglich zynischen Weise auf ihrer Webseite. Die Folgen dieses Anschlags waren Zugausfälle in sehr großem Umfang bei der Berliner S-Bahn, die Webseite der Deutschen Bahn war nicht erreichbar, Kunden von Vodafone hatten Störungen bei DSL, Handy und Festnetz. Aber natürlich, wir brauchen mehr Geld für den Kampf gegen rechts!

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Es kotzt mich wirklich an, was diese Schwachmaten alles so treiben und sich auf der guten Seite wähnen. Seit Jahren werden in Berlin immer wieder mal Autos angezündet, wobei es vorkommt, dass Fahrzeuge zerstört werden, die nicht von „Bonzen“ gefahren werden sondern von Leuten mit normalen oder niedrigen Einkommen. Aber das stört diese Spackos nicht. Jetzt also die Kabelbrücke und tausende von Leuten, die morgens, wenn die Herren Brandanschläger noch in ihren vom Staat finanzierten Bettchen liegen, nicht zu ihrer Arbeitsstelle oder Terminen kommen. Darüber hinaus Störungen beim Telefonieren und beim Internet für Vodafone-Kunden. Jeder weiss, wie nervig das ist, wenn die Internetleitung nicht funktioniert oder das Handy stumm bleibt. Viele können dann überhaupt nicht arbeiten, da sie auf das Internet angewiesen sind. Auch, dass die Webseite der Bahn zeitweise nicht erreichbar war, hatte für etliche Leute erhebliche Unanehmlichkeiten zur Folge.

Ich konnte mir die Begründung für diesen absoluten Schwachsinn auf der Bekennerwebseite nicht ganz durchlesen, das ist einfach unerträglich. Schaut es Euch selbst an und bildet Euch Euer Urteil. Was aber mindestens gernauso unerträglich ist, ist die Reaktion darauf. Keine große Aufregung, kein Aufschrei, dass es jetzt langsam genug ist. Man stelle sich vor, die Tat wäre von Rechtsextremen ausgeführt worden. Die Empörungsindustrie aus Grünen, die Linke und die SPD, ach was, allen Parteien hätte den nationalen Notstand ausgerufen. Aber so? Die Tat ist von Linksextremen begangen worden und die haben ja hehre Ziele. Also nicht so schlimm, weil die ja gegen Atomkraft und Rüstungsindustrie sind. Man hört nichts von den Parteien, es wird einfach hingenommen. Ein paar zehntausend Arbeitssklaven, die dadurch schwer beeinträchtigt wurden, was soll’s. Das muss uns schon der Kampf für die gute Sache Wert sein. Es ist unglaublich, da wird für nichts und wieder nichts erheblicher Schden angerichtet von Leuten, die großteils von dem Staat, auf den sie scheißen, mittelbar oder unmittelbar alimentiert werden.

Nicht gerade beruhigend ist die Erkenntnis, dass man offensichtlich relativ einfach so ein Chaos anrichten kann. Wenn so was an mehreren Schaltstellen der Stadt gleichzeitig passiert, möchte ich nicht in Berlin sein.

 

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