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Böse Falle von Paragon Partition Manager – Festplatte geklont und dann geht keine mehr

10.04.11 (PC Probleme)

Ich habe mir eine neue Festplatte gegönnt, eine 500GB Seagate Momentus mit 7200 U/min. Sicher, eine SSD wäre eine wesentlich größere Verbesserung, aber ich brauche viel Speicherplatz und da ist mir SSD immer noch zu teuer. Ein Klonen der Festplatte habe ich schon oft durchgeführt und zwar immer mit der Boot-CD von Acronis Disk Director. Hat bisher fast immer geklappt und war nicht weiter schwer. Jetzt stand wieder so ein Klonen der gesamten Festplatte an, bloß diesmal habe ich eine andere Software dafür verwendet, weil ich mal eine Alternative testen wollte. Also verwendete ich die Boot-CD von Paragon Partition Manager. Hätte ich es mal nicht getan.

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Ich schloss die neue 500GB-Platte also an einen Sata zu USB Adapter an und verband diesen mit dem Notebook. Dann wurde mit CD gebootet und die Komplettübertragung der Festplatte gewählt. Nach knapp 2 Stunden war er fertig und ich baute die „alte“ Festplatte aus und die neue, bespielte ein. Ich starte das Notebook, zuerst sah es sehr gut aus, Windows 7 startete und brach dann mit einem Bluescreen ab. Also gut, kann passieren. Ich versuchte, mit der Windows 7-CD die Startreparatur durchzuführen, aber das funktionierte nicht. Also gut, man hätte jetzt diverse Reparaturversuche starten können, aber das war mein letztes Mittel. Meine Daten waren alle da, sowohl auf der alten wie auch auf der neuen Festplatte, nur starten wollte keine mehr von beiden. Mir ging es um das Zeit sparen und da dachte ich an mein Backup, was 10 Tage alt war. Ich hatte das Backup mit der Software Nova Backup erstellt und testete jetzt zum ersten Mal ein Zurückspielen. Also mit angeschlossener externern Festplatte, auf er das Backuparchiv gespeichert war und der Nova-Boot-CD den Rechner gestartet. Die Oberfläche des Programms erschien und ich konnte die Einspielung starten. Ich hatte nur Partition C: gewählt, da ich eine aktuelle Fassung meiner Partition D: bereits auf der Platte hatte. Nach knapp 2 Stunden war alles fertig, er hat auch die neuen Partitionsgrößen angepasst und Windows 7 startete wieder einwandfrei hoch. Noch ein Neustart wegen der neuen Festplatte, dann lief der Rechner wieder wie geschmiert. Da ich alle meine aktuellen Daten (Thunderbird, Outlook, eigene Doks) auf D: gespeichert hatte, musste ich sonst nichts mehr zurückspielen und hatte wieder ein System ohne jegliche Verluste.

Jedenfalls wird die Paragon-Software beim nächsten Klonen nicht meine erste Wahl sein.

Übrigens, der Umstieg auf die Platte hat sich voll gelohnt, die Geschwindigkeit hat sich spürbar verbessert, sowohl beim Booten als auch beim Starten von Programmen. Auch der der Dateizugriff ist schneller und die Platte ist überhaupt nicht zu hören.

 

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