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Anschaffung Epson Stylus SX600FW All in One – Erfahrungsbericht

23.04.09 (PC Probleme)

Unser Billigdrucker (Lexmark All in One für 69,00€ vor 1 Jahr) hatte seinen Geist aufgegeben, das Übliche, der Papiertransport streikte bzw. kam es dauernd zu Papierstau. Es war klar, dass dieser extrem billige Drucker nicht lange halten würde. 1 Jahr ist vielleicht ein bisschen kurz, aber egal, man darf bei so einem Preis nicht zu viel erwarten. Bei manchen Druckern kosten schon die Tintenpatronen an die 50,00€. Also, ein neuer musste her und die Sucherei ging los.

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Ursprünglich wollten wir einen Farblaserdrucker mit Scanner und Fax, die guten Geräte gehen aber erst ab 350,00€ los und das war uns zu viel. Es sollte aber ein All in One sein, deshalb haben wir uns bei den Tintenstrahlgeräten umgesehen. Ich bin nicht der Typ, der bei Anschaffungen dieser Preisklasse tage- oder gar wochenlang recherchiert, welches Gerät das Beste ist und wer es gerade am billigsten anbietet. Ich bin bei Druckern nicht auf einen Hersteller fixiert, also habe ich im Netz ein bisschen rumgesucht und mir den Epson Stylus rausgesucht. Hat sich alles soweit gut angehört und die Tests und Meinungen waren überwiegend positiv. Wichtig war mir, dass das Gerät über WLan und Lan ansprechbar ist und die Druckkosten überschaubar bleiben. Ein kurzer Preisvergleich im Netz ergab, dass das Gerät online zwischen 169,00€ und 199,00€ kostet. Ich kaufe eigentlich keine Produkte im Internet, die mehr als 100,00€ wert sind. Es geht mir dabei vor allem um die Garantieabwicklung, die bei Onlinekäufen sehr nervig werden können. Aus diesem Grund habe ich mich im Netz bei den üblichen Elektronikmärkten umgesehen und bei Medimax den Drucker für 199,95€ entdeckt. Am gleichen Tag habe ich ihn dann gleich bei mir in der Nähe bei Medimax Prenzlauer Berg gekauft. Das Teil ist nicht ganz leicht und hat eine gewisse Größe, ging aber.

Der erste Eindruck war positiv, alles war ordnungsgemäß verpackt und vollständig. Ein USB-Kabel für die Verbindung zwischen PC und Drucker war natürlich wie mittlerweile immer bei Neugeräten nicht dabei. Das hatte mir der Verkäufer aber auch schon gesagt, ich hatte nichts anderes erwartet. Doch ein USB-Kabel brauchte ich ja nicht, es sollte ein Netzwerkdrucker werden. Die mitgelieferten Tintenpatronen waren schnell eingesetzt und einsatzbereit. Dann habe ich kurz in das Handbuch geschaut, wo das Übliche stand und fing an, das Gerät zu konfigurieren. Das Gerät hat ein ausreichend großes Farb-Display, auf dem alles angezeigt wird. Ich gab über das Menu dem Drucker eine feste IP, teilte ihm das Gateway mit und verband ihn via Netzwerkkabel mit einer meiner Fritzboxen. Anschließend kam das Telefonkabel aus der Fritzbox an den Faxanschluß. Die Faxeinrichtung ging schnell und unkompliziert. Danach konnte ich anfangen, die PC’s einzurichten, die mit dem Drucker kommunizieren sollen. Hier erlebte ich die nächste positive Überraschung: Die mitgelieferte Software macht einen ausgereiften Eindruck, außerdem konnte man jede einzelne Komponente an- oder abwählen. Noch besser fand ich die Netzwerkeinrichtungssoftware (super Wort!), die einem die Einrichtung wirklich sehr leicht macht. Einen Netzwerkdrucker mit Windows Bordmitteln einzurichten, ist für Normalanwender mitunter eine Herausforderung, die einen halben Tag in Anspruch nehmen kann. Meine Frau hatte schon einiges angesammelt, was ausgedruckt werden musste, wir konnten den ersten Härtetest starten. Der Drucker reagiert über das Netzwerk sehr schnell, der Druck selbst geht auch wirklich zügig, allerdings fiel hier der erste Negativpunkt auf: Für unseren Geschmack ist der Drucker ziemlich laut. Es kracht ganz schön, manchmal fragt man sich, ob das wirklich so sein muss. Das Druckbild wiederum ist unserer Meinung nach hervorragend. Nicht nur Text, sondern auch farbige Grafiken werden sauber und präzise ausgedruckt. Das Ausdrucken von Fotos haben wir nicht probiert, weil wir das grundsätzlich nicht machen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Fotos aus dem Labor qualitativ besser, haltbarer und billiger sind. Was die Druckfunktion des Gerätes betrifft, gibt es neben vielen positiven Aspekten nur einen wirklichen Minuspunkt: die Laustärke.

Man kann selbstverständlich über das Netzwerk auch Scannen bzw. Faxen. Beides funktioniert einwandfrei, wobei der Scanner sicher nicht die beste Qualität liefert, aber für höchste Ansprüche ist das Gerät auch nicht ausgelegt. Ebenso ist die Qualität der Kopierfunktion für den Home-Office-Bereich durchaus akzeptabel. Der Alleskönner hat natürlich auch einen Cardreader eingebaut, das ist heutzutage schon selbstverständlich.

Neben einem Satz Tintenpatronen (natürlich nur mit reduzierter Füllmenge) legt Epson jeweils 3 Bögen Normalpapier und Fotopapier dazu. Außerdem natürlich die Software-CD, Netzkabel und ein gut gemachtes Handbuch.

Fazit:
Der Epson Stylus SX600FW ist ein gutmütiges Gerät, was sich sehr leicht konfigurieren und bedienen lässt. Bei der Installation und Einrichtung gab es keinerlei Hürden, mit der Qualität der Ausdrucke sind wir sehr zufrieden. Die Lautstärke muss ich hier nochmal erwähnen, da dies im Vergleich mit anderen Tintenstrahlern doch auffällig war. Die positiven Punkte wiegen das allerdings mehr als auf und bisher mussten wir die Anschaffung nicht bereuen. Da ich solche Installationen als IT-Dienstleister natürlich kenne, geht mir das leicht von der Hand. Aber ich habe Vergleiche mit Druckern anderer Hersteller und hierbei schneidet der Epson gerade in der Bedienerfreundlichkeit hervorragend ab.

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